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Pinsel mit bunter Farbe

Wie deine Vorsätze gelingen – Tag 21: Trainiere deine Vorstellungskraft

„If you can dream it, you can do it.“ – Walt Disney

Hi ihr Lieben,

Gedanken wirken sich auf euer Handeln aus, auf eure Sicht der Dinge und ziehen Ereignisse in euer Leben.
Trotzdem kennt ihr es sicher auch, dass man sich einfach nicht genug mit diesem Thema beschäftigt.
Zu schnell verfällt man doch wieder in alte Muster. Beschwert sich, glaubt nicht an seine Träume oder macht sich Sorgen.

An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass hierzu auch Dinge gehören, die ihr im Spaß sagt. Wenn ihr darüber witzelt, dass ihr kein Geld habt, dass euch niemand liebt, dass ihr benachteiligt werdet, dann richtet ihr eure Aufmerksamkeit genau darauf. Ihr sucht also unbewusst nach Dingen und Ereignissen, die euch in diesem Denken bestärken. Dementsprechend handelt ihr. Die Ergebnisse seht ihr wenig später und nehmt sie als eure Realität wahr.

Umgekehrt können euch eure Gedanken auch dabei helfen, eure Ziele zu erreichen.
Ihr kennt sicher das obenstehende Zitat von Walt Disney: „If you can dream it, you can do it.“

Lernt also, eure Gedanken zu eurer stärksten Waffe zu machen und eure Vorstellungskraft zu trainieren.
Oft fällt das schwer.
Diese Gedanken kommen euch möglicherweise unrealistisch vor.
Ihr könnt sie euch selber nicht glauben und möchtet euch die „Tagträumerei“ nicht gönnen.  Zu groß wäre die Enttäuschung, wenn es doch nicht klappt.

Das ist der zweite wichtige Punkt: Ihr müsst auch an eure Träume glauben.

Stellt sie euch so real wie möglich vor. Seht es vor euch, wie ihr euer Ziel erreicht habt. Wie seht ihr aus? Wie fühlt es sich an? Was hört, riecht, schmeckt ihr? Wie verändert es euer Leben?
Trainiert diese Vorstellungskraft immer und immer wieder. Solange bis ihr dieses Bild in Sekundenschnelle abrufen könnt.

Um diesen Prozess zu unterstützen, gibt es neben Affirmationen und Silent Subliminals noch eine geile Methode.

Praxistipp:
Erstelle dein persönliches Vision Board.
Ein Vision Board ist eine Collage all deiner Wünsche, Ziele und Träume.

Du kannst dich beispielsweise auf einer Pinnwand oder einem Plakat austoben.
Wenn du gerne digital unterwegs bist, kannst du es natürlich auch am PC erstellen oder auf verschiedene Programme zurückgreifen.
Wir empfehlen dir auf jeden Fall, dich für eine visuelle Möglichkeit zu entscheiden.
In eine Liste kannst du zwar auch deine Ziele eintragen, sie ruft aber nicht sehr viele Emotionen in dir hervor. Anders ist es, wenn du dein Traumauto, dein Traumhaus oder deinen Traumstrand vor dir siehst.
Je mehr Emotionen du in eine Sache steckst, desto besser unterstützt dies deinen Prozess.

Schnapp dir also Zeitschriften & Co., eine Schere, Kleber und Bastelzeug und schneide alles aus, was du dir in deinem Leben wünschst.
Arbeite mit deinen Lieblingsfarben, ergänze kleine Accessoires oder Zitate, die dich berühren. Schreibe auch Charakterzüge auf, die du gerne mehr entwickeln möchtest.
„Selbstliebe“, „Durchhaltevermögen“, „Zuversicht“, können klassische Beispiele dafür sein.

Bei der Gestaltung gibt es keine festen Regeln. Es kann wild durcheinander oder ganz ordentlich aussehen –  ganz so wie du es gerne magst.

Häng dein Vision Board dort auf, wo du es regelmäßig und mehrmals am Tag gut sehen kannst. Toll ist natürlich, wenn du es gleich nach dem Aufstehen oder vor dem Schlafen betrachtest. Schau dir all die Dinge auf deinem Vision Board genau an. Stell dir vor, wie du all das bereits erreicht hast. Spür das Gefühl, das du damit verbindest und frage dich folgendes: „Was kann ich heute noch dafür tun, dass ich dieses Ziel erreiche.“

Dann handle.

Ran an Schere & Papiere
Eure Triumphmädchen

Dornröschenschloss im Disneyland Paris

Erfolgsgeschichte #1: Walt Disney

Walter Elias „Walt“ Disney war einer der meistgeehrten Persönlichkeiten in der Filmbranche und hat Menschen auf der ganzen Welt wundervolle Kindheitserinnerungen geschenkt.

Doch wurde Walt Disney einfach mit Talent gesegnet und hat es ohne Schwierigkeiten geschafft ein Imperium aufzubauen?
Gibt es ein ungeschriebenes Gesetz, dass einige Menschen vom Erfolg geküsst sind und es anderen vergönnt bleibt?

Schauen wir uns die Erfolgsgeschichte des Trickfilmzeichners und Filmproduzenten etwas genauer an.

Vom ersten Zeichenblock bis zum weltweit größten und wertvollsten Medienunternehmen war es ein langer Weg, mit mehr als nur einem Stolperstein.

Für sein erstes kleines Büro in Kansas City und seine Ausrüstung standen Disney nur 250$ zur Verfügung. Er begann Werbefilme für Unternehmen zu zeichnen, bis er in Festanstellung in eine Werbeagentur wechselte. Kurze Zeit darauf kehrte Disney zurück in die Selbstständigkeit und eröffnete seine Firma „Laugh-O-Gram“. Das Studio produzierte Kurzfilme, die jedoch langfristig keine ausreichenden Gewinne abwarfen. Obwohl er sich Geld von seinem Bruder Roy lieh, konnte er die Pleite nicht vermeiden.

Doch so schnell gab Walt Disney nicht auf.
Er beschloss nach Los Angeles zu ziehen und dort sein Unternehmen neu aufzubauen.

Nach einiger Zeit wurde die Verleihfirma M.J. Winkler auf Disney und seine Alice-Filme aufmerksam. Damit Walt die vereinbarten Filme produzieren konnte, musste er sich erneut Geld bei seiner Familie leihen. Er unterzeichnete den Vertrag mit Winkler und geboren war die Walt Disney Company.

1927 entstand neben Alice die neue Figur „Oswald der lustige Hase“, die als eigene Reihe erschien und extrem erfolgreich wurde. Bei den Nachverhandlungen zu den Filmen kam es zum Zerwürfnis zwischen Wald Disney und Charles Mintz, seiner Zeit Vertreter von M.J. Winkler. Er war nicht bereit den gewünschten Preis für die Filme zu zahlen und hatte mittlerweile sogar mehrere Mitarbeiter von Disney abgeworben. Er erpresste Disney damit, die Oswald-Filme auf eigene Faust weiter zu produzieren, wenn er nicht auf sein niedrigeres Angebot eingehen würde.

So verlor Disney zum einen seinen Kunden und zum anderen seine Figur Oswald.
Er stand wieder am Anfang, als die Idee der weltberühmte Micky Maus geboren wird.
Am 15. Mai 1928 feierte diese mit ihrem ersten Film „Plane Crazy“ Premiere und um 1935 waren die Disney Studios ein millionenschweres Unternehmen.

Walt Disney entschied seinen nächsten großen Schritt und begann mit der Produktion seines ersten Langfilm „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, die ihn beinahe an den Rand des Ruins trieb. Der Arbeitsaufwand und die Kosten waren so immens, dass er sich für die Fertigstellung des Films erneut Geld leihen musste.

Die Mühe hatte sich gelohnt. 1937 kam Schneewittchen in die Kinos, spielte 8,5 Millionen $ ein und wurde zum, bis dahin, erfolgreichsten Film. Zwei Jahre später wurde Disney dafür mit dem Ehrenoscar ausgezeichnet.

Er plante weitere Langfilme und legte so viel Wert auf die stetige Verbesserung der Qualität, dass seine Firma durch die hohen Produktionskosten nur kleine Gewinne einstrich. Zusätzlich verschlechterten die Auswirkungen des zweiten Weltkriegs auf die Filmbranche die finanzielle Lage der Firma, wodurch es zunehmend schwieriger wurde Kredite für neue Produktionen zu erhalten.

Disney konzentrierte sich in den 1940er Jahren demnach auf Cartoons und Dokumentarfilme. Der Erfolg dieser Filme ermöglichte es nach einem Jahrzehnt erneut einen Langfilm in Angriff zu nehmen. Das Märchen Cinderella feierte seine Premiere 1950 und brachte Walt Disney wieder auf Erfolgskurs.

Heutzutage verzeichnet die Walt Disney Company einen Umsatz von ca. 59,4 Milliarden $ und erzielt einen Gewinn von 12,5 Milliarden $. (Stand 2018)

Wir sehen also, dass Disney mehr als einmal hätte das Handtuch werfen und entscheiden können, dass es einfach nicht sein Schicksal ist, erfolgreich zu sein.
Er konnte die Vision seines Traums allerdings so klar vor seinem inneren Auge sehen, dass ihm kein Hindernis zu groß war, um immer wieder aufzustehen und dafür zu kämpfen.

Mit dem folgenden Zitat wünschen wir euch einen schönen Samstag Abend
Eure Triumphmädchen

„Alle unsere Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben ihnen zu folgen:“
– Walt Disney

P.S.: Aktuell könnt ihr die Realverfilmung des Klassikers „Dumbo“ (1941) in den Kinos sehen. Hier geht es zum Trailer.