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Ein Leuchtschild mit der Schrift "Bad Habits"

Wie deine Vorsätze gelingen – Tag 17: Ersetze deine Gewohnheit

„A change in bad habits leads to a change in life.“

Hi ihr Lieben,

Umdenken ist nicht nur möglich, in dem ihr euer Gehirn dazu trainiert. Hier haben wir euch gestern ein perfektes Beispiel dazu gegeben, wie ihr euch darin trainiert, agil zu bleiben.

Umdenken ist auch ganz praktisch möglich, indem ihr bekannte Gewohnheiten einfach ersetzt.

Was heißt da einfach, werdet ihr euch zurecht fragen.
Immerhin laufen Gewohnheiten größtenteils automatisch ab, egal ob ihr es eigentlich lieber anders machen wolltet. „Verdammt, wieder vergessen!“, „Eigentlich wollte ich doch…“, „Egal, dann beim nächsten Mal.“

Vielleicht habt ihr es auch schon mit täglichen Erinnerungen versucht und trotzdem sind die Neujahresvorsätze schnell vergessen, wenn es darauf ankommt.

Was tun?

Praxistipp:
Ersetze deine Gewohnheiten nicht nur mental, sondern auch physisch.

Du möchtest gerne weniger Süßigkeiten essen, dafür öfters gesund?
Lege das Obst neben den Süßkram. Wenn du nun in Versuchung bist, einen Schokoriegel zu snacken, kannst du zur Banane greifen.

Du möchtest gerne mehr Sport machen? Stell deinen Heimtrainer vor den Fernseher. So kannst du dich dort drauf setzen und eine halbe Stunde radeln, statt auf der Couch zu liegen.

Du möchtest gerne mehr lesen? Dann lege ein Buch morgens beim Bett machen direkt auf dein Kissen. So wirst du vor dem Einschlafen daran erinnert.

Du möchtest gerne dein Verlangen stoppen, morgens als erstes auf dein Handy zu schauen? Vielleicht möchtest du lieber meditieren.
Lege abends dein Handy nicht auf deinen Nachttisch, sondern lass es im Flur liegen.

Auf diesem Weg habt ihr eure neuen Gewohnheiten immer griffbereit.

Zeit zum Durchstarten
Eure Triumphmädchen

Inspiration #2: Baba und der Junge

Hi ihr Lieben,

für jeden von uns kommt im Leben einmal der Punkt, an dem wir uns mit dem Thema „Spiritualität“ auseinandersetzen.
An was glauben wir eigentlich? An was wollen wir glauben? An was können wir glauben?

Ein Meister auf diesem Gebiet ist der Arzt und Autor Deepak Chopra. Seine Bücher erreichen weltweit Millionen-Auflagen und regen die Menschen zum Nachdenken an.
So auch das Buch „Feuer im Herzen: Eine spirituelle Reise“.
Hieraus ziehen wir heute unsere Inspiration und öffnen unseren Blickwinkel für all das, was vielleicht gar nicht direkt vor unserer Nase liegt und doch IST.

Das Buch beginnt mit der Geschichte über einen alten weisen Mann, sog. Baba und einen Jungen, mit dem er sich auf die Reise begibt, zu ergründen, was wirklich wahr ist, von dem, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen.

Viel Spaß beim Lesen
Eure Triumphmädchen

[…] „In Wirklichkeit ist die Ewigkeit überall“, sagte Baba. „In Wirklichkeit ist deine Seele da, damit du sie erfahren kannst. Ich werde dir zeigen, was ich meine.“
Er beugte sich vor und nahm eine Handvoll Sand neben der Straße auf. „Fühl mal“, sagte er. „ Wie ist der Sand beschaffen?“ Er ließ ein bisschen Sand in meine Hand rieseln. „Er ist rau und spitz und körnig“, sagte ich. „Und er ist warm von der Sonne.“
„Würde es dich überraschen, wenn ich dir sagte, dass nichts davon wirklich existiert?“
Ich war verwirrt. „Natürlich ist das wirklich.“
„Aber Sand besteht aus Molekülen“, sagte Baba. „Und Moleküle sind weder rau, noch spitz, noch körnig. Ich könnte Sandmoleküle nehmen und sie in Glas verwandeln, und Glas ist vollkommen glatt. Natürlich existieren auch die Moleküle nicht wirklich.“
„Was heißt, sie existieren nicht wirklich?“
„Weil sie ihrerseits aus Atomen bestehen und Atome sind nichts als unscharfe Wolken aus Energie. Du kannst sie weder sehen, noch berühren. Aber genau auf diese Weise messen wir doch normalerweise wirklich existierende Dinge: indem wir sie sehen und berühren, nicht wahr? Und so gesehen, ist auch Energie nicht wirklich.“
Ich hatte inzwischen nicht mehr das Bedürfnis, etwas zu erwidern, das war einfach eine vollkommen neue Art, Dinge zu sehen, genau, wie er versprochen hatte.
„Energie vibriert überall im Universum“, sagte Baba. „Aber Energie entspringt aus der Leere und diese Leere ist weit und still. Du wirst nicht wissen, was wirklich ist, solange du nicht dort gewesen bist. Sollen wir uns auf den Weg machen?“ Er ließ den Sand durch seine Finger rieseln und einen Moment lang war mir, als würde ich jemanden beobachten, der die ganze Welt durch seine Finger rieseln lässt – die Welt, in der ich zu leben glaubte.
„Das ist sehr seltsam“, murmelte ich.
„Die alten Gewohnheiten scheinen also schon nicht mehr ganz so gewiss zu sein“, sagte er und schien erfreut zu sein. „Was wird übrig bleiben, wenn alles Feste vor deinen Augen verschwindet?“
„Nichts“, sagte ich.
„Nichts!“, wiederholte er. „Das stimmt genau. Aber sobald wir durch dieses Nichts hindurchgegangen sind, wird sich dieses Nichts in alles verwandeln – in deine Seele, in Gott, in eine unendliche Welt, die deine Welt sein wird. Machen wir uns jetzt auf den Weg?“, fragte er wieder.
„Ja, gehen wir“, sagte ich. […]

– Deepak Chopra, Feuer im Herzen: Eine spirituelle Reise