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Papierschiffe bilden eine Formation

7 Schritte, um ein guter Leader zu sein

Hi ihr Lieben,

kennt ihr die folgende Situation?

Ihr führt ein Team an, im Job, in eurem eigenem Business oder auch privat, doch niemand möchte auf euch hören? Ihr schafft es einfach nicht euer Team mit in eure Richtung zu nehmen?

Ihr seid kompetent, ihr habt die beste Idee, ihr tragt die Verantwortung und trotzdem wird eure Rolle als Führungskraft oder Leiter nicht angenommen?

Tatsächlich gehört einfach mehr als „Macht haben“ dazu, um von einem Team als Anführer wahrgenommen bzw. akzeptiert zu werden. Damit ihr wisst, wie ihr ein guter Leader sein könnt, kommen hier unsere 7 Tipps.

#1: Bringe dich aktiv ein

„Wer sich zu groß fühlt, um kleine Aufgaben zu erfüllen, ist zu klein, um mit großen betraut zu werden.“ – Buddha

Gibt es etwas Schlimmeres, als einen Chef, der alles von sich wegdeligiert und sich bloß nie selber die Hände schmutzig macht? Sei ein Vorbild, dem das Team folgen kann!
Lehre und fördere dein Team, damit es Erfolg hat.
Bringe ihnen bei, dass es OK ist ins Straucheln zu kommen und Fehler zu machen.
Lass sie aus Fehlern lernen und wieder aufstehen. Lebe ihnen vor, niemals aufzugeben, sondern am Ball zu bleiben. Menschen folgen Menschen und niemals Organisationen.
Teile deine Vision und Leidenschaft mit ihnen.

#2: Verwalte deine Zeit effektiv

Die Zeit bleibt nicht stehen, lerne sie optimal zu nutzen. Hierzu gehören die Fähigkeiten:

  • Prioritäten zu setzen – Welche Dinge sind dringlich, welche wichtig und welche können warten? Welche Dinge sind voneinander abhängig?
  • Pünktlichkeit –  Unpünktlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch den Tag. Wenn du die Dinge nach hinten schiebst, verzögert sich dadurch auch alles Weitere. Lerne deine Termine einzuhalten. Hiermit zeigst du auch deinem Gegenüber, dass du seine Zeit schätzt.
  • Delegieren – Lerne die richtigen Aufgaben an die richtigen Menschen zu delegieren. Welche Aufgaben musst du wirklich selber erledigen? Welche Aufgaben kann ein anderer besser bewältigen? Lerne die Stärken und Schwächen deines Team richtig einzusetzen und befähige sie dazu, besser zu werden.
  • Multi-Tasking – Wir sind zwar Frauen, aber auch kein Fan vom ewigen „Multi-Tasking“. Natürlich ist es möglich, mehrere Sachen zu machen, aber sobald sich deine Aufmerksamkeit aufteilt, machst du nichts mehr mit voller Konzentration. Schaue also, wo Multi-Tasking möglich ist. Immer wenn du eine Aufgabe unbewusst ausführen kannst, ist es möglich, eine zweite dazuzunehmen. Um dir ein simples Beispiel zu geben. Du kannst sehr wohl ein Telefonat beantworten und gleichzeitig ein Paket entgegennehmen. Du kannst aber nicht ein Hörbuch hören und gleichzeitig eine E-Mail schreiben. Das Wichtigste beim Multi-Tasking ist:
    Lass dich nicht aus der Ruhe bringen. Manchmal kommen alle Dinge auf einmal und das Beste, das du tun kannst, ist gelassen zu bleiben. So zeigst du auch deinem Team, dass man nicht immer gleich in Hektik ausbrechen muss, denn dann geht erst recht irgendetwas schief.

#3: Organisiere dich

Lerne dich selber zu organisieren.
Wie soll dein Team organisiert und strukturiert arbeiten, wenn du es selber nicht vorlebst? Dir bringt es ein gutes Gefühl, hilft dir den Überblick zu behalten und du kannst Anderen zeigen, wie es geht.
Wenn du selber ständig schwimmst, oder von A nach Z springst, rate was dein Team tun wird? Genau. Alles was du tust, wird sich duplizieren.
Führe, indem du ein Beispiel gibst. Du kannst niemanden etwas beibringen, was du selbst nicht kannst.

#4: Sei flexibel

Die Dinge verändern sich ständig und wir müssen mit diesen Änderungen zu recht kommen. Es bringt nichts, sich darüber zu beklagen. Wichtig ist, dass du eine positive Einstellung behältst und diese auch vorlebst. Gib deinem Team ein gutes Gefühl. Zeige ihnen, dass es Spaß macht, neue Dinge zu erlernen.  Gib ihnen zu verstehen, dass es viele Wege gibt ein Ziel zu erreichen. Wichtig ist, das Ziel im Auge zu behalten und an seine Vision zu glauben, auch wenn sich Umstände oder Bedingungen ändern.
Das Leben ist eine Reise und kein Zielort.
Querdenken und Kreativität erlaubt es dir außerdem Dinge und Wege zu sehen, die andere nicht sehen. Dadurch kann dein Team in neue Richtungen gelenkt werden und Möglichkeiten erkennen. So gelingt es dir auch, die Menschen mitzuziehen.

#5: Zeige Führungsqualitäten

Um eine Führungspersönlichkeit zu sein, musst du als erstes die Vision und das Ziel haben, eine zu werden. Lerne die Verantwortung zu übernehmen und anderen zum Erfolg zu verhelfen.

„Spread the fame and take the blame.“

Schenke deinem Team die Anerkennung, die es verdient und stell den gemeinsamen Erfolg heraus. Übernehme auch bei Fehlern die Verantwortung, damit dein Team sich bei dir sicher fühlt und weiß, dass es sich auf dich verlassen kann.

Entwickle  dich zu einer hocheffizienten und fürsorglichen Persönlichkeit, die dem Team zuhört, andere Meinungen zulässt und die man beim Wort nehmen kann.

#6: Kommunikation ist der Schlüssel

Um einen Menschen zu erreichen, ist es wichtig, eine gute Kommunikation zu halten. Und nicht nur das – ein guter Zuhörer zu sein. Hör dir auch die Meinungen deines Teams an. Gib ihnen dein Wissen weiter und alle Informationen, die für sie wichtig sind. Du hast nichts davon, es zurückzuhalten.
Mach dich verzichtbar und hilf den anderen dabei zu wachsen.
Verstehe ihren Standpunkt, damit du weißt, wo du sie abholen kannst. Dann kannst du sie inspirieren und sie Schritt für Schritt mitnehmen. Kläre ab, was sie erreichen möchten und dann zeige ihnen, wie sie es erreichen können.
Lerne die drei Top-Fähigkeiten: Fragen stellen, Wissen vermitteln, befähigen.

#7: Inspiriere andere zum Handeln

Inspiriere dein Team zum Handeln. Oft ist der Anfang das Schwerste. Einige diskutieren die Dinge tot, anstatt sie anzugehen. Bei anderen muss alles perfekt sein, bevor sie den ersten Schritt machen.
Ein Anführer leidet nicht an der sogenannten „Analyselähmung“, sondern ist der Motor, der die Dinge vorantreibt. Schau wo ihr steht und zeige deinem Team, wie es starten kann. Wen jemand etwas wirklich will, braucht er nur noch einen Plan.
Gib deinem Team den Plan.

7_Schritte_Leadership

Zusammenfassend empfehlen wir euch, euer Team zu motivieren und nicht nur durch strenge Vorgaben zu führen. Spornt sie zu guten Leistungen an und bezieht dabei ihre eigenen Interessen, ihre Stärken und Schwächen mit ein. Nutzt eure Fähigkeiten als guter Kommunikator dazu, sie für Veränderungen zu gewinnen und stärkt den Teamgeist.

Welche Erfahrungen macht ihr persönlich als Führungskraft? Was ist euer Geheimtipp und wofür schätzt euch euer Team besonders?
Erzählt es uns.

Wir wünschen euch einen erfolgreichen Wochenstart
Eure Triumphmädchen

P.S.: Hier findest du unsere 7 Tipps, damit dein Projekt erfolgreich wird.

Photo by Kobu Agency on Unsplash