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Eine Frau, die im Sonnenschein meditiert.

Wie deine Vorsätze gelingen – Tag 18: Mantra, Mantra

„What consumes you mind controls your life.“

Hi ihr Lieben,

wenn man sich dazu entschieden hat ein Projekt anzugehen, gute Vorsätze durchzuziehen, etwas in seinem Leben zum Positiven zu verändern, hört man einen wichtigen Tipp: Suche dir Verbündete!
Verbündete geben euch Power, motivieren euch, halten euch den Kopf hoch und wenn es mal nicht so gut läuft. Wahre Freunde eben, nicht wahr?

Wer sollte euer bester Freund in eurem Leben sein? Wer sollte die Person sein, die immer hinter euch steht, immer an euch glaubt und euch immer wieder antreibt?

Ihr selber!

Eure Superpower wohnt bereits in euch. „Wer seine Gedanken kontrolliert, kontrolliert sein Leben.“

Eure aktuellen Gewohnheiten laufen unbewusst ab. Sie sind in euer Denken und Fühlen und somit auch in euer Handeln eingebrannt.
Wenn ihr diesen Umstand nicht an der Wurzel angeht, werden euch all euer Warum und all eure guten Vorsätze nichts bringen.

Wenn ihr euch vornehmt weniger Süßigkeiten zu essen, aber Süßigkeiten euer Nummer 1-Glücklichmacher in schlechten Zeiten ist, wer wird dann wohl siegen?
Euer Neujahresvorsatz oder euer „primitives“ Verhalten?
Wenn ihr gerne zehn Interessenten für euer Businessprojekt am Tag einladen möchtet, euch aber selber wertlos fühlt und Angst vor Ablehnung habt, wen werdet ihr dann wohl niemals anrufen? Eure Interessenten.

Alles beginnt in eurem Kopf.
Wie könnt ihr eure Gedanken aber annährend unter Kontrolle bekommen?
Sicherlich anstrengend bei den tausenden von Gedanken, die euch durch den Kopf schwirren.

Eine einfache Methode erlaubt es euch trotzdem, eure Gedanken immer wieder zu fokussieren und als Verbündeten zu nutzen.

Praxistipp:
Entwickle ein Mantra!
Ein Mantra ist eine Affirmation, also etwas, das du immer wieder zu dir selber sagst.
Das bringt natürlich nur etwas, wenn du es dir zur Routine machst.
Am besten eignen sich dazu die Zeitpunkte kurz nach dem Aufstehen oder bevor du einschläfst. Dann ist dein Unterbewusstsein am zugänglichsten.
Eine Affirmation ist eine der bekanntesten Methoden, um etwas zuverlässig zu verändern.
Du programmierst durch diesen einfachen Trick deine Gedanken langfristig um.
Das wirkt sich auf deine Gefühle aus und die letztlich auf dein Handeln.

Wie kann deine Affirmation nun lauten?
Beispiel: Du hast dir vorgenommen selbstbewusster zu werden und häufiger für dich selber einzustehen. Dein Mantra kann dann lauten: „Ich bin genauso viel Wert wie jeder andere Mensch und habe den Mut für mich selber einzustehen.“

Wenn du dir vorgenommen hast, besser mit deinen Finanzen umzugehen, dann kann dein Mantra sein: „Ich genieße Wohlstand und Fülle in meinem Leben.“

Wenn du gerne mehr für deine Gesundheit machen möchtest, dann kann dein Mantra lauten:“Das Geschenk der Gesundheit hält mich am Leben.“

Nehme deinen Vorsatz und überlege dir, was du gerne hättest. Suche dir dann eine bejahende Affirmation, die dieses Vorhaben stützt und mit der du dich wohlfühlen kannst. Es bringt dir nur etwas, wenn du dir diesen Satz auch abkaufst. Sonst erreichst du eher das Gegenteil damit.

Konzentriere dich mindestens einmal am Tag auf dieses Mantra und sage es 10x hinter einander auf. Gerne laut oder auch nur in Gedanken. Bring dich vorher in eine gute Grundstimmung. Stell dir etwas vor, wofür du dankbar bist. Meist lächelst du dann auch automatisch und bist gut drauf. In diesem Energielevel hat das Mantra die höchste Wirkung.

Ihr seid Superstars, die ihre Vorsätze mit Leichtigkeit umsetzen
Eure Triumphmädchen

Wie deine Vorsätze gelingen – Tag 8: Plane Pausen

„Pause if you must, but don’t stop.“

Hi ihr Lieben,

gestern ging es um das Thema „Rückschläge“. Wenn wir diese gleich in unserem Vorhaben mit einplanen, werden wir weniger davon überrascht und lassen uns nicht zu sehr davon frustrierten.

Was sind Rückschläge genau?

Nehmen wir an, euer Vorsatz ist es, einen großen Bogen um Süßigkeiten zu machen. Jetzt durchlebt ihr einen besonders schwierigen Tag und braucht unbedingt etwas Futter für die Seele. Ein Rückschlag, oder?

Wenn ihr allerdings zu einem Geburtstag oder einer Hochzeit eingeladen seid und dort alle möglichen Leckereien warten, ist das kein echter Rückschlag. Es war ja abzusehen, dass ihr in diese Situation kommen werdet.

Ihr könnt euch natürlich dazu entscheiden, bewusst auf Torte & Co. zu verzichten. Möglicherweise drückt das leider eure Laune und ihr könnt die Zeit nicht richtig genießen.

Eine andere Möglichkeit wäre unser Praxistipp #8

Praxistipp:

Plane Pausen ein! Wenn du gleich von Anfang an Pausen als festen Bestandteil deines Vorhabens siehst, werfen sie dich nicht zurück. Du befindest dich also weiterhin genau auf der Zielgeraden. Du kannst deine Pause zufrieden genießen und dich dabei weiter als Champion fühlen.

Plane dein Vorhaben von Woche zu Woche. Schau dir an, was in dieser Woche auf dich zukommen wird. Wann kollidieren die Dinge mit deinem Vorhaben. Plane dort deine Pause.

Den Begriff „Cheat Day“ kennst du sicher, oder? Das ist praktisch nichts anderes. Gib nur Acht, dass du nicht zu viele Pausen einplanst. Wenn du an 4 von 7 Tagen dein Vorhaben verschiebt, bist du inkonsequent. Dann musst du dir die Frage stellen, wie wichtig dir dein Vorsatz wirklich ist.

Extratipp:

Manchmal ist es nicht notwendig eine Pause einzulegen. Vielleicht hast du auch die Möglichkeit deine Routine nur zu verschieben.

Klassisches Beispiel: Du hast dir vorgenommen, jeden Tag um 17 Uhr eine Business Call-Session einzulegen. Eine Stunde lang telefonierst du konsequent mit potentiellen Interessenten. Jetzt bekommst du ausgerechnet für diese Uhrzeit einen anderen Termin rein. Prüfe zuerst, ob du deine Call Session dann auf eine andere Uhrzeit legen kannst. Alternativ kannst du sie in den Morgen legen und gleichzeitig prüfen, ob die Uhrzeit deine Erfolgsquote beeinflusst.

Bleibt dran

Eure Triumphmädchen

Frau hält eine Kaffeetasse mit der Aufschrift "Like a boss"

Bist du ein reaktiver oder pro-aktiver Mensch?

„Zwischen Reiz und Reaktion hat der Mensch die Freiheit zu wählen.“
(Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität)

Hi ihr Lieben,

um euch auf eurem Weg zum persönlichem und beruflichen Erfolg zu unterstützen, möchten wir euch heute einen Überblick über Pro-Aktivität und Reaktivität geben. Denn in dem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey ist pro-aktiv sein der 1. von 7 Wegen zum persönlichen und beruflichen Erfolg.

Was ist Pro-Aktivität?

Pro-Aktivität bedeutet, die Verantwortung für sein eigenes Leben zu übernehmen und unsere Gefühle unseren Werten unterzuordnen.

Jeder Mensch erfährt ständig bewusste oder unbewusste Reize, pro-aktive Menschen reagieren auf diese Reize nicht von ihren Emotionen sondern von ihren Werten geleitet. Dahingehen lassen sich reaktive Menschen von ihren Gefühlen und den äußeren Umständen beeinflussen. „Wenn das Wetter gut ist, fühlen sie sich gut. Wenn es schlecht ist, fühlen sie sich schlecht.“. Mit diesem sehr einfachen, aber anschaulichen Beispiel beschreibt Stephen R. Covey in seinem Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ reaktive Menschen.

Pro-Aktive Menschen ergreifen die Initiative. Reaktive Menschen warten darauf, dass etwas von alleine passiert, dass sich andere Menschen um sie kümmern. Pro-Aktive Menschen sind die Lösung, nicht das Problem. Sie tun das, was nötig ist und handeln dabei nach Ihren Werten.

Ob du pro-aktiv oder reaktiv bist, erkennst du auch sehr gut an deiner Sprache. Charakteristisch für eine reaktive Sprache ist es, sich von Verantwortung frei zu sprechen.

Sprache

Ein weiteres Merkmal pro-aktiver Menschen ist, dass sie den größten Teil ihrer Zeit und Energie auf ihren Einflussbereich verwenden. Sie konzentrieren sich also auf Dinge, die sie beeinflussen können. Reaktive Menschen hingegen fokussieren sich mehr auf ihren Interessenbereich, also äußere Umstände, über die sie keine Kontrolle haben. Dies hat zur Folge, dass sie den Dingen, die sich im Interessenbereich befinden, erlauben, sie zu kontrollieren. Stattdessen könnten sie jedoch die Initiative ergreifen, um die Umstände zu verändern, auf die sie Einfluss haben.

Pro-Aktivität bedeutet auch einen bestimmten Umgang mit Problemen. Haben wir die direkte Kontrolle über ein Problem, arbeiten pro-aktive Menschen an sich und ihrer Verhaltensweise um dies zu lösen. Besteht ein Problem, über das wir nur indirekt Kontrolle haben, versuchen pro-aktive Menschen zur Lösung von diesem, ihre Einflussmethoden zu ändern. Können wir ein Problem gar nicht kontrollieren, werden diese von pro-aktiven Menschen akzeptiert und sie lernen, damit zu leben und das Beste daraus zu machen. Sie geben den Problemen nicht die Kontrolle über sich.
Pro-Aktivität: der 30-Tage-Test (nach Stephen R. Covey: Die 7 Wege zur Effektivität)

  1. Achte auf deine Sprache und auf die deines Umfeldes. Wie oft hörst du reaktive Formulierungen aus dem obigen Kasten. Versuche diese durch pro-aktive Sprache zu ersetzen.
  2. Denke an eine Situation, in die du in naher Zukunft geraten könntest und in der du dich wahrscheinlich reaktiv verhalten wirst. Beziehe nun deinen Einflussbereich in die Situation mit ein. Stelle dir vor, wie du dich in dieser Situation pro-aktiv verhalten kannst. Denke dabei daran: Zwischen Reiz und Reaktion hast du die Freiheit zu wählen.
  3. Stell dir ein frustrierendes Problem auf deiner Arbeit oder in deinem Privatleben vor. Inwiefern hast du die Kontrolle darüber? Wenn du direkte Kontrolle darüber hast, dann überlege dir, was du an dir verändern kannst, um das Problem zu lösen. Besteht eine indirekte Kontrolle deinerseits, dann überlege, wie du Einfluss darauf nehmen kannst. Hast du keine Kontrolle über das Problem, dann nimm es so gelassen wie möglich hin.

Wir hoffen, euch mit unserem Beitrag ein kleines bisschen näher an euer privates und berufliches Ziel bringen zu können. Wenn ihr euch für das Thema interessiert, können wir euch das Buch „Die 7 Wege zur Effektivität“ von Stephen R. Covey nur empfehlen. Mit über 30 Millionen verkauften Exemplaren ist es ein absoluter Bestseller und ein MUSS für jeden, der privat und beruflich erfolgreich sein möchte.

Eure Triumphmädchen

Ein Mann läuft durch den Sand.

Erfolgsgeschichte #2: Roger Bannister

„Wer ist Roger Bannister?“, wird sich der ein oder andere vielleicht fragen, der mit Sportgeschichte nicht so viel am Hut hat. Doch der damalige Mittelstreckenläufer und Neurologe hat ein wahres Wunder vollbracht und damit Geschichte geschrieben.

Wir drehen einmal an der Uhr und reisen in das Jahr 1986.🕰️
Der Berufssportler Willy George stellt mit einer Zeit von 4:12,75 Minuten einen Rekord für das Laufen der englischen Meile (= 1609 Meter) auf, der sich knapp 40 Jahre halten soll. Nach diesem Ereignis schaffen es auch andere Sportler diese Entfernung mit etwas über 4 Minuten zu laufen.

Das Ergebnis?
Zum damaligen Zeitpunkt gilt die 4-Minuten-Marke als nicht unterbietbare Zeitgrenze.

Sir Roger Gilbert Bannister, damaliger Student, entschließt sich dazu, diese Grenze nicht hinzunehmen und diese als erster Mensch zu durchbrechen.

Für die Verwirklichung seiner Vision sucht er sich das Sportfest am 6. Mai 1954 in Oxford aus. Anfänglich stehen nicht alle Zeichen auf Erfolg und Bannister kommt so mancher Zweifel. Beim Start entscheidet er sich trotzdem dazu, es durchzuziehen.
Als er im Ziel völlig erschöpft seinem Freund in die Arme fällt und seine Zeit durchgesagt wird, flippt die Menge aus.

3:59,4 Minuten

Der Bann war gebrochen. Noch im dem selben Jahr gelingt es 37 Läufern die Traummeile in unter 4 Minuten zu laufen. 🏅

Jahre später analysiert Bannister seine Leistung und hält fest:“Das Geheimnis ist, dass man für einen Augenblick seinen Sinn für Maßstäbe verliert. Dieser Prozeß löst einen Siegeswillen aus, der bei anderen blockiert bleibt. Das ist der Faktor, der den Abstand zwischen Sieg und Geschlagensein ausmacht!“

Heute reicht die Vier-Minuten-Meile gerade noch als Qualifikationszeit für die amerikanische Meisterschaft.