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Dankbarkeit lernen – Tag 7

Hi ihr Lieben,

Sinn und Zweck unserer Challenge ist es, mehr Gefühl dafür zu entwickeln, dass das Leben gar nicht immer so bitter ist wie Chicorée. Wir wollen die „Miesepeter-Brille“ einmal abnehmen und bewusst nach den Dingen in unserem Leben Ausschau halten, mit denen wir schon ganz glücklich sein können.
Positives zieht noch mehr Positives an.
Wenn wir also unsere internen Filter verändern, bemerken wir plötzlich mehr und mehr Gutes und Schönes um uns herum.

Wir neigen allerdings häufig dazu, uns auf das Negative zu konzentrieren oder das Schlechte an einer Situation zu betonen. Selbst wenn wir etwas Positives sagen, schleicht sich schnell ein „eigentlich“ mit in den Satz.
Wir erwarten das Negative in unserem Leben, wir lassen die Tür angelehnt, damit es ohne große Hürde hereinspazieren und es uns schwer machen kann.


Und das Gute? Das beäugen wir kritisch von vorne, von hinten, von oben und unten. Wir trauen dem Braten nicht ganz, statt es willkommen zu heißen. 🤨
Ein Kompliment hinterfragen wir unsicher. Gerade wir Frauen kennen das doch, oder?
„Du siehst heute aber gut aus.“ Steilvorlage für „Und sonst nicht, oder wie?“
Wenn jemand etwas Nettes zu uns sagt, dann möchte er wahrscheinlich etwas von uns oder hat etwas ausgefressen.
Im Job würden wir uns mehr Anerkennung wünschen. Wenn wir dann ein Lob bekommen, spielen wir es herunter. „Ach, so toll war das ja eigentlich gar nicht“.

Unabhängig davon, dass wir generell lernen sollten die Guten Dinge auch anzunehmen, wenn sie uns passieren und auch daran zu glauben, dass wir sie verdienen, haben tatsächlich auch all die negativen Situationen eine gute Seite.
„Wie bitte????“, wollt ihr uns jetzt möglicherweise an den Hals springen.

Bild von mohamed Hassan auf Pixabay



Absolut. Jede Situation, wie sehr sie uns auch bedrückt, verletzt oder uns sogar fast zerstört hätte, hat uns auch immer etwas Gutes gebracht und wenn wir uns Mühe geben, finden wir irgendeinen positiven Aspekt. Manchmal ist es auch nur der Umstand, dass wir etwas daraus gelernt haben. Manchmal hat es jedoch auch unser komplettes Leben verändert.

Wir möchten euch dazu inspirieren, den Mut aufzubringen, euch diesen Momenten bewusst zu stellen. Oft wollen wir sie am liebsten vergessen und ganz ganz tief vergraben.
Macht das heute mal nicht.
Kramt all die Augenblicke hervor, schaut durch all den Groll, die Wut, die Traurigkeit hindurch.


Was findet ihr dort?


Tag 7: Der magische Weg aus der Negativität
Wähle ein Problem oder eine negative Situation in deinem Leben, dessen Lösung oder Verarbeitung dir am wichtigsten ist. Liste zehn positive Dinge auf, die durch dieses Problem oder die negative Situation entstanden sind und für die du dankbar sein kannst. Das kann beispielsweise ganz simpel die Tatsache sein, dass du an der Situation gewachsen bist und deine eigene Stärke entdeckt hast.
Am Ende der Liste schreibst du dreimal das Wort Danke dafür auf, dass es so gekommen ist.


Wir geben euch den Spaten,
graben müsst ihr allein.

Fällt es euch leicht die Dinge in einem anderen Licht zu sehen? 🙂 😊💕

Eure Triumphmädchen