Archiv der Kategorie: Geschichten zum Nachdenken

Inspiration #3: Das Frosch-Rennen

Hi ihr Lieben,

in unserem letzten Artikel „Gehe ALL IN“ haben wir euch empfohlen, jedem von eurem Projekt zu erzählen. Schaut euch den Beitrag an, wenn ihr wissen wollt, welche Vorteile euch das bringt.
Natürlich gibt es nicht nur positives Feedback und Support von euren Liebsten.
Neider oder Leute, die eben nicht den Mut haben, mehr aus sich zu machen, werden euch klein halten wollen.
Für solche Menschen ist es sehr unbequem, wenn ihr euch „bewegt“.
VORSICHT:
Es gibt gut gemeinten Rat, wie beispielsweise das alt bekannte „Fass die Herdplatte nicht an!“ Da macht es doch wirklich Sinn darauf zu hören, oder?
Es gibt aber auch Rat, der zwar gut gemeint, aber nicht gut gemacht ist.
„Kind, lern doch lieber etwas Vernünftiges, anstatt von Casting zu Casting zu rennen, du wirst nie ein großer Schauspieler. (Gott sei Dank haben das Leonardo DiCaprios Eltern nicht gesagt. 🙂 )
Und dann gibt es noch die Schwarzseher unter unseren Freunden, die Menschen, die uns nichts zu trauen: „Ach, das schaffst du nie. Du hast doch noch nie was durchgezogen. Du bist nicht talentiert genug.“
Ganz schön traurig, was unsere Ohren manchmal ertragen müssen.
Hin und wieder sollten wir lieber auf Durchzug stellen. 

Da kommt uns die Geschichte von diesem besonderen Froschrennen gerade recht.
Wir hoffen, ihr könnt etwas daraus mitnehmen.

Wir wünschen euch eine entspannte Auszeit
Eure Triumphmädchen

Eines Tages entschieden einige Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten.
Um es besonders schwierig zu machen, suchen sie sich den höchsten Punkt eines großen Turms als Ziel aus. Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um ihnen zuzusehen.
Natürlich glaubte niemand von ihnen wirklich, dass es auch nur ein einziger zum Ziel schaffen könnte. Statt die Läufer also anzufeuern, riefen sie: „Oh je, die Armen werden es nie schaffen.“
„Das ist unmöglich.“
Das Publikum schien Recht zu behalten, immer mehr Frösche gaben auf und die Rufe gingen weiter: „Oh je, die Armen. Seht doch, sie werden es einfach nicht schaffen.“
Jeder einzelne der Frösche gab auf, bis auf einen einzigen, der unbeirrbar auf den Turm hinaufkletterte und das Ziel erreichte.
Die Verblüffung stand dem Publikum ins Gesicht geschrieben und alle wollten wissen, wie das möglich war.
Als sie ihn später fragten, wie er es schaffen konnte, den Wettlauf zu gewinnen, bemerkten sie, dass er taub war.

– Verfasser unbekannt

 

 

Inspiration #2: Baba und der Junge

Hi ihr Lieben,

für jeden von uns kommt im Leben einmal der Punkt, an dem wir uns mit dem Thema „Spiritualität“ auseinandersetzen.
An was glauben wir eigentlich? An was wollen wir glauben? An was können wir glauben?

Ein Meister auf diesem Gebiet ist der Arzt und Autor Deepak Chopra. Seine Bücher erreichen weltweit Millionen-Auflagen und regen die Menschen zum Nachdenken an.
So auch das Buch „Feuer im Herzen: Eine spirituelle Reise“.
Hieraus ziehen wir heute unsere Inspiration und öffnen unseren Blickwinkel für all das, was vielleicht gar nicht direkt vor unserer Nase liegt und doch IST.

Das Buch beginnt mit der Geschichte über einen alten weisen Mann, sog. Baba und einen Jungen, mit dem er sich auf die Reise begibt, zu ergründen, was wirklich wahr ist, von dem, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen.

Viel Spaß beim Lesen
Eure Triumphmädchen

[…] „In Wirklichkeit ist die Ewigkeit überall“, sagte Baba. „In Wirklichkeit ist deine Seele da, damit du sie erfahren kannst. Ich werde dir zeigen, was ich meine.“
Er beugte sich vor und nahm eine Handvoll Sand neben der Straße auf. „Fühl mal“, sagte er. „ Wie ist der Sand beschaffen?“ Er ließ ein bisschen Sand in meine Hand rieseln. „Er ist rau und spitz und körnig“, sagte ich. „Und er ist warm von der Sonne.“
„Würde es dich überraschen, wenn ich dir sagte, dass nichts davon wirklich existiert?“
Ich war verwirrt. „Natürlich ist das wirklich.“
„Aber Sand besteht aus Molekülen“, sagte Baba. „Und Moleküle sind weder rau, noch spitz, noch körnig. Ich könnte Sandmoleküle nehmen und sie in Glas verwandeln, und Glas ist vollkommen glatt. Natürlich existieren auch die Moleküle nicht wirklich.“
„Was heißt, sie existieren nicht wirklich?“
„Weil sie ihrerseits aus Atomen bestehen und Atome sind nichts als unscharfe Wolken aus Energie. Du kannst sie weder sehen, noch berühren. Aber genau auf diese Weise messen wir doch normalerweise wirklich existierende Dinge: indem wir sie sehen und berühren, nicht wahr? Und so gesehen, ist auch Energie nicht wirklich.“
Ich hatte inzwischen nicht mehr das Bedürfnis, etwas zu erwidern, das war einfach eine vollkommen neue Art, Dinge zu sehen, genau, wie er versprochen hatte.
„Energie vibriert überall im Universum“, sagte Baba. „Aber Energie entspringt aus der Leere und diese Leere ist weit und still. Du wirst nicht wissen, was wirklich ist, solange du nicht dort gewesen bist. Sollen wir uns auf den Weg machen?“ Er ließ den Sand durch seine Finger rieseln und einen Moment lang war mir, als würde ich jemanden beobachten, der die ganze Welt durch seine Finger rieseln lässt – die Welt, in der ich zu leben glaubte.
„Das ist sehr seltsam“, murmelte ich.
„Die alten Gewohnheiten scheinen also schon nicht mehr ganz so gewiss zu sein“, sagte er und schien erfreut zu sein. „Was wird übrig bleiben, wenn alles Feste vor deinen Augen verschwindet?“
„Nichts“, sagte ich.
„Nichts!“, wiederholte er. „Das stimmt genau. Aber sobald wir durch dieses Nichts hindurchgegangen sind, wird sich dieses Nichts in alles verwandeln – in deine Seele, in Gott, in eine unendliche Welt, die deine Welt sein wird. Machen wir uns jetzt auf den Weg?“, fragte er wieder.
„Ja, gehen wir“, sagte ich. […]

– Deepak Chopra, Feuer im Herzen: Eine spirituelle Reise

Photo by Pedro Lastra on Unsplash

Inspiration #1: Der Seestern

Hi ihr Lieben,

der Sonntag steht im Zeichen der Inspiration. Schon seit Jahrhunderten finden wir in der Literatur Geschichten, die uns bewegen und vielleicht sogar einen kleinen Funken in uns entzünden, der zu einem riesigen Feuer wird.

Mir ging es mit „The Star Thrower“ von Loren Eiseley so. Seid 1969 hat es in zahlreichen Formen seinen Weg in die Welt gefunden. Die Quintessenz bleibt dabei immer die gleiche. Lass es einfach auf euch wirken und entscheidet selbst, welche Bedeutung ihr der Erzählung beimesst.

Der Seestern

„Als ein alter Mann bei Sonnenuntergang den Strand entlang ging, sah er vor sich einen Jungen, der Seesterne aufhob und ins Meer warf. Nachdem er ihn schließlich eingeholt hatte, fragte er ihn, warum er das denn tue. Die Antwort war, dass die gestrandeten Seesterne sterben würden, wenn sie bis Sonnenaufgang liegen blieben. „Aber der Strand ist viele, viele Kilometer lang und tausende Seesterne liegen hier“, erwiderte der Alte. „Was macht es also für einen Unterschied, wenn Du Dich abmühst?“ Der Junge blickte auf den Seestern in seiner Hand und warf ihn in die rettenden Wellen: „Für diesen hier macht es einen Unterschied!“

Herzlichst
Eure Triumphmädchen