Dankbarkeit lernen – Tag 15

Hi ihr Lieben,

heute wird es heilsam.
Wir alle leben mit Geistern – Menschen, die wir irgendwo auf dem Weg verloren haben.
Vielleicht waren wir selber schuld, vielleicht haben sie uns auch schuldlos das Herz gebrochen. Vielleicht haben wir uns mit einem Familienmitglied zerstritten oder das Band zu einem guten Freund ist zerbrochen.

So oder so, tauchen diese Geister immer wieder auf, so lange wir diesen Verlust nicht verarbeitet haben.
Ein Lied, ein Zitat, ein Geruch oder eine Situation lassen sie wieder auferstehen und unsere Gefühle überschwemmen unseren Körper ebenso heftig wie damals.
Wir fühlen uns sofort zurückversetzt in die Vergangenheit und erleben sie ebenso verletzend, ebenso intensiv als wäre die Wunde ganz frisch.

Heute wollen wir Frieden mit diesen Geistern schließen.

Bild von Matvevna auf Pixabay


Tag 15: Heile deine Beziehungen

Suche dir eine problematische oder zerbrochene Beziehung aus, die du wieder verbessern möchtest.
Nehme dir dafür ein Blatt Papier oder ein Notizbuch und schreibe zehn Dinge, für die du der Person dankbar bist
Am kraftvollsten ist es, wenn du dafür folgende Formulierung nutzt:

Name, ich danke dir für ……….!



Normalerweise fällt es uns schwer, den Namen einer Person leicht über die Lippen zu bringen, wenn wir negative Gefühle mit ihr verbinden. Sicher kennt ihr es selber, dass ihr euch in so einer Situation sofort verspannt und die Wut im Bauch oder die Traurigkeit in eurer Herz-Region spürt.
Indem ihr den Namen immer wieder bewusst verwendet und dazu dann etwas notiert, wofür ihr dankbar seid, löst ihr diese innerlichen Spannungen auf.

Das ist natürlich keine Instant-Suppe.

Am Anfang kann es euch auch vorkommen wie eine Lüge. Wenn euch jemand wirklich extrem verletzt hat und ihr euch jetzt die positiven Seiten ins Gedächtnis ruft, dann kann euch das sogar sehr wütend machen.
Es kann euch daran erinnern, wie gern ihr jemanden hattet und der Verlust schmerzt dann umso mehr.
Auch das ist ein wichtiger Schritt bei der Verarbeitung.
Stellt euch ein Glas vor, das bis zum Rand mit Wasser gefüllt ist. Es wird schwierig sein, es mit irgendetwas anderem zu füllen, solange dort kein Platz ist. Dafür müsstet ihr erst das Glas leeren und Platz schaffen.
Bei euren Gefühlen sieht es ähnlich aus.
Wenn Wut, Trauer, Enttäuschung, Wehmut noch zu sehr in euren Knochen stecken, wird es schwierig sein, Platz für andere Empfindungen und Perspektiven zu machen.
Nehmt es als Anlass dafür, den Emotionen weiter auf den Grund zu fühlen und mit ihnen zu arbeiten.
Es kann sehr wohl einige Zeit dauern bis sich eure Gefühle ändern. Wiederholt das Ritual häufiger, fragt euch „War wirklich alles an diesem Menschen schlecht?“, „Wofür kann ich dankbar sein?“, „Was hat diese Person schon alles für mich getan?“

Je öfter ihr in diese positive Sichtweise eintaucht, desto mehr lösen sich all die festgefahrenen schmerzhaften Emotionen auf. In dem Moment, wo ihr eure innere Einstellung zu einer bestimmten Person verändert, verändert ihr automatisch eure Schwingung und – glaubt es oder glaubt es nicht – die Dinge fügen sich wieder zusammen.

Wir können euch an dieser Stelle zwar keine Versprechungen machen, wir haben es allerdings schon einige Male selber erleben dürfen.

Triumphmädchen-Tipp:

Manche Geister verfolgen uns und wir würden nicht im Traum daran denken, die Beziehung zu diesem Menschen wieder zu verbessern, geschweige denn, überhaupt wieder eine Beziehung herzustellen. (Wir kennen das zu gut!)
Gerade, wenn uns ernsthaft weh getan wurde.
Trotzdem ist es ratsam, die inneren Blockaden aufzulösen.
In schwerwiegenden Fällen ist es ebenfalls ratsam professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.


Wenn euch jemand etwas Schlimmes angetan hat, ist euer erster Gedanke sicherlich nicht, diesem Menschen zu verzeihen. Ihr hegt verständlicherweise eher Wut und die Ablehnung. Manchmal möchten wir die Person damit auch einfach bestrafen. Das hat u.a. mit dem Glaubenssatz zu tun, dass positives Verhalten belohnt und negatives Verhalten abgemahnt werden sollte.
Wir Menschen glauben, dass derjenige dadurch bemerkt, dass das Verhalten nicht korrekt war und ein schlechtes Gewissen bekommt. Wir warten manchmal jahrelang, in einigen Fällen sogar ein Leben lang, auf eine Entschuldigung.

Oft gibt es allerdings nur eine Person, der es dadurch miserabel geht: Euch.
Ihr habt ständig diese Wut im Bauch – nicht die Person, die euch geschadet hat.
Ihr werdet misstrauisch und verschließt euch vor anderen Menschen – nicht die Person, der ihr die Schuld daran gebt.
Ihr belastet zukünftige Beziehungen mit alten Traumata – nicht derjenige, der euch etwas angetan hat.

Wahrscheinlich lebt diese Person ihr Leben sogar unbekümmert weiter und verschwendet keine Sekunde daran, ob ihr euch noch damit rumärgert.

Löst euren inneren Konflikt also auf, indem ihr euch hier aus der Opferrolle befreit (das soll nicht respektlos klingen und ist sicherlich einfacher geschrieben als getan)

Fragt euch:
„Was habe ich aus dieser Situation lernen können?“
„Welche Stärke habe ich dadurch entwickelt?“
„Welche guten Seiten kann ich an einem anderen Menschen dadurch jetzt leichter erkennen oder zu schätzen wissen?“
Zu guter Letzt seid dankbar dafür, dass diese Person aus eurem Leben verschwunden ist.

Wir wünschen euch eine heilsame Erfahrung

Eure Triumphmädchen

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