Archiv für den Monat Januar 2018

Achtung Schneeballsystem!

Hi ihr Lieben,

da so gut wie jeder aus der Empfehlungsmarketing/MLM-Branche mindestens einmal -meistens aber eher 90% der Zeit- zu hören bekommt: „Das ist doch ein Schneeballsystem (oder gerne auch Pyramidensystem), was du da machst!“, möchten wir euch erläutern, worin der Unterschied besteht und wie ihr reagieren könnt.

Zunächst einmal ist ein Schneeball-/Pyramidensystem illegal und beschreibt laut IHK „Mechanismen, bei denen die Veranstalter stark durch die finanziellen Investitionen immer neuer Mitglieder partizipieren.“
Weiterhin steht der Begriff „Pyramide“ für ein „System, das sich an der Basis ständig vergrößert und nach oben hin bis zu einem einzigen Punkt immer schmaler wird, während der `Schneeball` bei fixem Kern vom Umfang her ständig wächst. Beide Systeme sind darauf ausgerichtet, sich selbst zu multiplizieren und daraus Gewinn zu erzielen; sie sind nicht darauf angelegt, ein Verkaufssystem zu entwickeln und aus dem Absatz von Produkten an Kunden außerhalb des Systems Gewinn zu machen. Pyramiden- und Schneeballsysteme sind nach § 16 Abs. 2 UWG – progressive Kundenwerbung – illegale Gefüge. Illegale Schneeball- oder Pyramidensysteme erkennen Sie daran, dass im Vordergrund das Anwerben neuer Berater bzw. Rekrutierungsprämien steht, so dass der eigentliche Verkauf zur Nebensache wird.“

So weit so gut, aber das hört sich für den Otto-Normal-Verbraucher erstmal nicht groß anders an, als bei einem Empfehlungsmarketing-System. Vor allem, weil sich viele Partner eines MLM-Systems auf die Rekrutierung von weiteren Vertriebspartner konzentrieren – denn nur so wächst ja das Einkommen irgendwann, ohne selbst dafür arbeiten zu müssen. Wer kann einem die Verwechslung da schon verübeln?

Woran könnt ihr also wirklich den feinen aber entscheidenden Unterschied erkennen?

Das wohl wichtigste Kriterium ist das Produkt! Gibt es ein Produkt und steht dieses und dessen Verkauf beim Unternehmen im Vordergrund? Prüft, ob es preislich vertretbar ist und einen Mehrwert für den Kunden schafft, sodass es auch außerhalb der Mitarbeiternetzwerke Käufer findet. Zielt das Unternehmen ausschließlich auf das Anwerben neuer Partner und lockt mit „Kopfgeld“, hohen Renditen und daher „schnellem und einfachem Geldverdienen“ ist Vorsicht geboten! MLM-Unternehmen zahlen Provision für den Vertrieb des Produkts oder der Dienstleistung, nicht auf das Anwerben neuer Partner.

Weiterhin helfen euch Recherchen, wie lange das Unternehmen bereits am Markt etabliert ist, ob das Unternehmen schon einmal für seine Produkte ausgezeichnet wurde, es an der Börse vertreten ist oder es hohe Investitionen in die Forschung und Entwicklung des Produkts steckt. All diese Kriterien sprechen dafür, dass es sich um ein legales Unternehmen handelt. Ein erster Anhaltspunkt kann beispielsweise die Liste der Top 100 – Direktvertrieb-Unternehmen sein.

Lasst euch bei euren Recherchen bitte nicht von negativer Kritik einschüchtern. Merkt euch immer: Nicht jeder ist mit dem Produkt bzw. der Dienstleistung zufrieden oder hat den Durchbruch als Partner geschafft. Frust darüber führt häufig zu negativen Kritiken. Ihr kennt das sicher alle von Restaurantbesuchen. Vielleicht habt ihr gerade Pech gehabt, das Essen war kalt, der Service schlecht oder oder oder… Wer macht seinem Ärger da nicht gerne Luft mit einer schlechten Bewertung. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass das Restaurant von Grund auf schlecht ist, oder?

Wir hoffen, wir konnten euch ein wenig aufklären!

Weitere Infos könnt ihr auch beim Bundesministerium für Wirtschaft und Energie oder bei der Verbraucherzentrale nachlesen.

Habt ihr schon Erfahrungen in dem Bereich gemacht? Seid ihr beispielsweise bereits mit einem Schneeballsystem in Berührung gekommen? Wurdet ihr bei eurem Start hilfreich unterstützt oder musstet ihr eher doofe Sprüche ertragen?

Eure Triumphmädchen

P.S. Solltet ihr gerade erst am Anfang stehen, helfen wir euch gerne. Schreibt uns einfach!

Empfehlungsmarketing – eine echte Chance?

Hi Ihr Lieben,

wir haben für euch Empfehlungsmarketing / Multi-Level-Marketing (Abk. MLM) mal genauer unter die Lupe genommen.
Bei den Recherchen im Internet stößt man auf viel negative Kritik und wir müssen zugeben, dass es ein wenig Unbehagen bei uns hervorruft. Dennoch haben wir uns sachlich mit dem Thema auseinandergesetzt.

Zunächst einmal wollen wir euch kurz erklären, was unter Empfehlungsmarketing / MLM zu verstehen ist. Dazu werden wir uns auf die Erläuterungen der IHK Stuttgart und IHK Rhein-Neckar beziehen. Wir nehmen an, dass die IHK eine vertrauenswürdige Quelle ist. 🙂

Laut IHK ist Empfehlungsmarketing / MLM eine Form des Direktvertriebs. Der Direktvertrieb wird hier als Verkauf von Waren und Dienstleistungen an den Kunden verstanden, bei dem ein direkter, persönlicher Kontakt zwischen Verkäufer und Käufer besteht.

Der Unterschied zum klassischen Direktvertrieb liegt beim Network Marketing an der unterschiedlichen internen Vertriebsstruktur. Während beim Direkvertrieb lediglich der eigene Warenabsatz auf Provisionsbasis vergütet wird, wird beim Empfehlungsmarketing zusätzlich auch der Warenabsatz von angeworbenen Verkäufer entlohnt.

Achtung, hier kann es schnell zu einer Verwechslung mit einem illegalen Schneeballsystem / Pyramidensystem kommen. Die Grenzen sind leider oft kaum sichtbar, daher wollen wir uns mit dem Thema im nächsten Post näher beschäftigen. Wir wollen auf keinen Fall in etwas Illegales hineingeraten, dementsprechend ist eine gute Recherche unabdingbar.

Sooo… nun kommt die versprochene Übersicht der Chancen und Risiken:

Chancen Risiken
Ihr seid euer eigener Chef und arbeitet für euren eigenen Erfolg.

Ihr seid zeitlich und räumlich flexibel.

Ihr benötigt ungeheure Selbstdisziplin und Motivation. (Schreibtisch oder doch Netflix und Couch?? ) Von Nichts kommt Nichts!
Ihr könnt euch nebenberuflich Einkommen aufbauen. Wiederum nicht sehr verlockend, wenn ihr einen anstrengenden Hauptjob habt und danach nur noch chillen wollt…
Es ist ein stetig wachsendes Einkommen möglich, dessen Höhe theoretisch keine Grenzen gesetzt sind. Der Weg dahin ist leider nicht so einfach, wie das manch einer darstellt. Es ist viel Fleiß gefordert. Ihr müsst mit vielen Rückschlägen rechnen und müsst daher ein ungeheures Durchhaltevermögen an den Tag legen!
Ihr habt die Möglichkeit auf passives Einkommen. The same here. Ihr müsst immerzu an euch selbst glauben!
Ihr macht eine enorme Persönlichkeitsentwicklung durch und arbeitet meistens mit positiven, offenen Menschen zusammen! Ihr könnt euch sogar aussuchen, mit wem ihr zusammenarbeiten möchtet. Von allen anderen Menschen erntet ihr eher ordentlich Kritik! Damit müsst ihr umgehen können und euch selber motivieren.
Im Vergleich zur klassischen Selbstständigkeit ist das unternehmerische Risiko und der finanzielle Einsatz geringer. Die Kosten für Produktentwicklung, Marketing, Geschäftsräume, etc. spart ihr euch. Viele scheitern leider zu Beginn oder merken, dass es nichts für sie ist. Dann ist natürlich jeder Cent, den man verloren hat, ärgerlich.
Ihr werdet Teil einer Community von Gleichgesinnten und lernt viele neue tolle Menschen kennen! Eventuell verliert ihr Freunde oder Bekannte, die euren beruflichen Weg nicht akzeptieren.
Ihr profitiert von einem bereits bekannten Produkt und bereits entwickelter Coporate Identity. Ihr könnt eure Corporate Identity und euer Produkt nicht selbst entwickeln.
Ihr benötigt keine Marketingabteilung oder sonstige Personalkosten. Ihr seid kein klassischer Chef von Angestellten, eher ein Mentor.
Euch werden Coachings, Trainingevents und eine professionelle Betreuung geboten, da jedem aus der Community euer Erfolg am Herzen liegt. Wenn euch der Vertrieb absolut nicht liegt und das alles nichts für euch ist, bringen euch weder Coachings, Trainingevents noch eine professionelle Betreuung etwas!

Also nochmal zusammengefasst: Glaubt bitte nicht, wenn euch jemand sagt, es wäre tooootal einfach, sich in der Branche nebenbei etwas Einkommen aufzubauen. Okay, für manche ist es vielleicht auch einfach, aber das werden eher Ausnahmen sein. Für die Meisten wird es ein harter, langer Weg, der sich am Ende zwar auszahlt, aber dazu musst du erstmal bis zum Ende durchhalten.

Und das ist das Problem. Manche erzählen, dass es sooo einfach ist – dabei ist es alles andere als das. Viele geben frühzeitig auf, haben Geld und das Ansehen bei Freunden und Bekannten („Ich habe es ja gleich gesagt, das konnte doch nicht gut gehen!“, etc.) verloren. Das führt zu Frust und Enttäuschung sowie einem schlechten Bild über das Business. Dabei liegt es leider fast nie an dem Geschäft oder den Unternehmen, sondern an den falschen Versprechungen.

Wir wollen ehrlich zu euch sein und hoffen, es ist uns gelungen!

Wir haben für uns entschieden es zu wagen! Denn wer nicht wagt, der nicht gewinnt 😉

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende.

Eure Triumphmädchen

P.S.: Spielt ihr auch mit dem Gedanken euch etwas im Empfehlungsmarketing aufzubauen und ihr wisst nicht, wo ihr anfangen sollt? Wir helfen euch gerne. Schreibt uns!